Ja, ich bin Sozialdemokrat!

Menschlich

Ich bin ein Kind dieser Region, geboren kurz vor Weihnachten 1984 in Schkeuditz. Mein Geburtshaus, das "Bergmannswohl", ist mittlerweile der Abrissbirne zum Opfer gefallen. Schkeuditz ist seit meiner Geburt mein Lebensmittelpunkt: Kindergarten, Grund- und Mittelschule, Gymnasium – die klassische Schulkarriere. Der Blick über den Tellerrand fehlte nicht. Der Weg von der Realschule zum Gymnasium war steinig, der Weg zum wirtschaftswissenschaftlich geprägten Abitur weniger – glücklicherweise. Im Anschluss an meine Hochschulreife habe ich mich für ein Studium in Leipzig entschieden.

Studentisch

Von 2004 bis 2010 habe ich Betriebswirtschaftslehre an der Universität Leipzig studiert. Musste ich mich anfangs mit allerlei wirtschaftlichen Themengebieten herumschlagen, konnte ich im Hauptstudium das wählen, was mich besonders interessiert: Steuerrecht, Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Finanzen. Über die "Politische Genese der Föderalismuskommission II - Ziele, Akteure und finanzwissenschaftliche Ergebnisanalyse" habe ich meine 80-seitige Diplomarbeit geschrieben. Im Verlauf des Jahres 2009 hatte sich mein Studium aufgrund meines politischen Engagements verzögert.

Politisch

Am 1. Januar 2006 bin ich SPD-Mitglied geworden; trotz des Datums keine spontane Entscheidung in der Silvesternacht. Politisch interessiert bin ich schon lange – ob in der Schule oder privat. Diesem Interesse musste nur politisches Engagement folgen. In der SPD fühle ich mich politisch zu Hause. Es war die richtige Entscheidung, Sozialdemokrat zu werden. Mein Engagement trug bald Früchte: Am 7. Juni 2009 bin ich zum Stadtrat der Großen Kreisstadt Schkeuditz gewählt worden, im März 2010 zum stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Nordsachsen.

Abenteuerlich

Meine kommunalpolitische Basis wollte ich ergänzen, wollte Politik verjüngen, eingefahrene Strukturen aufbrechen. Ich habe für den 17. Deutschen Bundestag im Land- und Wahlkreis Nordsachsen kandidiert und habe – wie die SPD insgesamt – verloren: Bei der Bundestagswahl am 27. September hat meine Partei ihr schlechtestes Ergebnis der Nachkriegsgeschichte erzielt. 23 Prozent – ein schmerzliches Ergebnis für einen Sozialdemokraten mit Herzblut. Die Erfahrungen und Erlebnisse dieser Zeit möchte ich dennoch nicht missen.

Ehrenamtlich

In zwei Bereichen engagiere ich mich ehrenamtlich. Zum einem bin ich im Förderverein meiner ehemaligen Mittelschule im Vorstand aktiv, zum anderen in der Abteilungsleitung des Fitness- und Gesundheitszentrums im SC DHfK Leipzig e.V. Bildung und Sport sind zwei wertvolle gesellschaftliche Pfeiler. Im Förderverein haben wir viele gute Dinge außerhalb der schulischen Möglichkeiten erreicht können. Wir sind ein gutes Team. Im Leipziger Großsportverein stehe ich dem Fitness- und Gesundheitszentrum, der mit rund 3.500 Mitgliedern größten Abteilung vor.

Wie Sie mich erreichen

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