Gymnasium: Gute Nachrichten zur Weihnachtszeit
Die Schkeuditzer Fraktion der SPD begrüßt die sich abzeichnende Entwicklung des Schkeuditzer Gymnasiums. Am Montag hatte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) die Fraktionsvorsitzenden informiert, Donnerstagabend folgte der komplette Stadtrat. "Mit dem Fördermittelbescheid für den zweiten Bauabschnitt geht das Gymnasium einen wichtigen Schritt in eine dauerhaft gesicherte Zukunft", freut sich SPD-Fraktionschef Jens Kabisch. Dabei stellt der zweite Bauabschnitt den Ersatzneubau für den Cadolto-Modulbau dar, der sich als nicht umsetzbar erwiesen hat. Mit dem Massivbau werde die Lücke geschlossen, die seit der Eröffnung zum Schuljahresbeginn 2011/2012 klafft.
"Wenn der zweite Bauabschnitt abgeschlossen ist, ist das Gymnasium zu zweidritteln fertig", erinnert Kabisch an das sogenannte Musterraumprogramm, zu dem auch eine Sporthalle gehört. Als "völlig überraschend" bezeichnet er vor dem Hintergrund den dafür eingegangenen Fördermittelbescheid. 2008 habe der Stadtrat die Weichen für eine großzügige Sporteinrichtung gestellt, die Verwaltung daraufhin Fördermittel beantragt. "Das jetzt, drei Jahre später, das Papier positiv beschieden worden ist, grenzt an ein Weihnachtswunder", ist Jens Kabisch überzeugt.
"Stadtparlament und Stadtverwaltung müssen jetzt alle Rahmenbedingung schaffen, um beide Bescheide Realität werden zu lassen", zeigt Kabisch auf. Dazu gehöre unter anderem ein Nachtragshaushalt für 2012, aber auch das Bewusstsein, beiden Investitionen höchste Priorität einzuräumen. Insbesondere im Hinblick auf die Halle stellt die SPD-Fraktion klar: "Sollen sowohl Gymnasium, als auch die Grundschule davon partizipieren – und das soll so sein –, müssen wir zwingend eine Drei-Feld-Halle ins Auge fassen." 2008 habe der Stadtrat bereits wegweisend beschlossen. Die zur Verfügung stehende Fläche müsse unter Beachtung der Anwohnerinteressen effektiv ausgenutzt werden.
"Für den Schulcampus sind beide Nachrichten ein Segen", schließt Kabisch ab. Die Weiterentwicklung der Schullandschaft samt Entwicklung der Innenstadt erhalte einen Schub, der weit über Grenzen der Stadt hinaus strahlen werde.
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