Kreisvorstand: Fritzsche und Kabisch sollen - und wollen - weitermachen
Mit der einhelligen Meinung, dass Nordsachsens SPD- Kreischefin Ursula Fritzsche und ihr Stellvertreter Jens Kabisch "weitermachen" sollen, ist die Klausur der nordsächsischen SPD am vergangenen Samstag zu Ende gegangen. "Jens und ich werden Ende März antreten. Die zurückliegenden zwei Jahre haben unwahrscheinlich viel Spaß gemacht, die Mischung passt", freut sich Fritzsche. Am 31. März 2012 entscheiden die Delegierten des ordentlichen Kreisparteitages in Sprotta über die Zusammensetzung des Kreisvorstandes der nordsächsischen SPD.
Beide haben am Samstagvormittag in Eilenburg ein positives Fazit gezogen. "Wir haben uns engagiert, gekümmert, Probleme aufgegriffen und gelöst, aber auch Fehler gemacht", fasst Ursula Fritzsche zusammen. "Das Team Kreisvorstand, die Kreistagsfraktion und die Ortsvereine – das passt zueinander", ergänzt Vize- Chef Jens Kabisch. Neben den beiden werden dem kommenden Kreisvorstand sieben weitere Mitglieder angehören, als gesetzt gilt Fraktionschef Heiko Wittig.
Auch inhaltlich hat die Runde in Eilenburg das Jahr 2012 vorbereitet. So werde es Veranstaltungen zu den Themen Bildung, Wirtschaft und Arbeit geben. "Dabei vertiefen wir die hervorragende Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung", wirft Heiko Wittig ein, "politische Hochkaräter werden eingeladen". Zudem setzen die Arbeitsgemeinschaften (AG) inhaltliche Schwerpunkte. "Die Betriebs- und Personalrätekonferenz, die die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) federführend betreut, wird jährlich stattfinden", blickt Fritzsche, selbst leidenschaftliche Gewerkschafterin voraus. Die AG 60 plus greift die Themen Pflege, Pflegeversicherung und Vorsorgevollmacht auf. Im Rahmen des 101. Frauentages am 8. März lädt die Landtagsabgeordnete Liane Deicke zu einem Empfang in die Torgauer Stadtbibliothek, ergänzt um eine Lesung von Jörg Hildebrandt, Ehemann der verstorbenen SPD-Ikone Regine Hildebrandt.
Neben der Vorstandswahl und der inhaltlichen Debatte wird der Parteitag auch turnusmäßige Nominierungen vornehmen, vor allem vor dem Hintergrund des im Jahresverlauf stattfindenden Landesparteitages. Hierfür erhielt Ursula Fritzsche den Auftrag, Nordsachsen weiterhin im Landesvorstand zu vertreten.
Abschließend sagen Fritzsche und Kabisch: "Das Gesamtpaket stimmt. Wir haben motivierte Leute und solide Finanzen, Ideen und Themen, kommunal- und landespolitische Kompetenz."
![[Previous Month]](fileadmin/layout/privat/jens-kabisch/images/jk-button-prev.gif)
![[Next Month]](fileadmin/layout/privat/jens-kabisch/images/jk-button-next.gif)