Ortsumgehung Eilenburg wird durch Neubaustrecke vollendet
Am 25. August haben der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk und Rainer Fornahl, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages, den Startschuss für die Bahnübergangsbeseitigung westlich Eilenburgs gegeben. Damit wird ein Problem der nordsächsischen Verkehrsinfrastruktur bis Ende 2010 behoben. Die rund 3,4 Kilometer lange Neubaustrecke führt nördlich von Jesewitz hinüber zum Knotenpunkt von B87 und B107 und schließt damit die Lücke zur eigentlichen Ortsumfahrung von Eilenburg. Damit werden auch der Jesewitzer Gemeindeteil Wölpern sowie die Stadt Eilenburg spürbar entlastet. Durch die Verlegung der B87 südlich von Wölpern entfallen zukünftig die Ortsdurchfahrt Wölpern und zwei Bahnübergänge der Strecken "Leipzig-Eilenburg" und "Halle-Guben" der Deutschen Bahn. Außerdem werden die sogenannten Mittelzentren Torgau und Eilenburg besser mit Leipzig verbunden.
Im Februar 2004 wurde zunächst die südlich um Eilenburg herum führende sechs Kilometer lange Ortsumgehung eröffnet. Seitdem gibt es für die auf der Magistrale Leipzig - Torgau - Cottbus am westlichen Ortseingang Eilenburgs immer noch einen ärgerlichen und zeitraubenden "Schlängellauf". Erst mit dem Bau der knapp vier Kilometer langen Verlängerung im Westen wird dies der Vergangenheit angehören. Die Ortsumgehung Eilenburg wird damit richtig sinnvoll. Nach Fertigstellung der Neubaustrecke wird die Noch-B87 zum Geh- und Radweg zurückgebaut. Insgesamt werden für die Gesamtmaßnahme bis 2012 sechs Millionen Euro veranschlagt, die neben dem Bund von der Deutschen Bahn AG aufgebracht werden.
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