Rücktritt von Jurk menschlich und persönlich bedauerlich
Den Rücktritt von Thomas Jurk vom Amt des Landesvorsitzenden der sächsischen SPD bedauere ich sehr. Ich habe Thomas Jurk im Januar 2009 persönlich kennen und schätzen gelernt. Seiner Zeit habe ich mich ihm im Landtag als angehender Bundestagskandidat vorgestellt. Seit dieser Zeit habe ich den Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit unzählige Male getroffen. Dabei habe ich Jurk als Person kennengelernt, bei dem das Menschliche und das Politische nicht auseinanderklaffen. Der Mensch Jurk und der Politiker Jurk haben sich gegenseitig nicht verändert. Der Mensch Jurk war der Politiker Jurk und umgekehrt. So etwas findet man im harten politischen Geschäft selten. Aus diesem Grund bedauere ich die Entscheidung des Menschen, des Politikers. Ich habe großen Respekt vor dieser persönlichen Entscheidung, mit der er die Verantwortung für ein Wahlergebnis übernimmt, dessen Ursachen vielschichtiger sind. Für seinen weiteren Lebensweg wünsche ich Thomas Jurk viel Gutes, vor allem Kraft und Gesundheit.
