SPD fordert Einrichtung eines Kinder- und Jugendforums

10. Dezember 2009

Mit dem Ziel, politisch interessierte Jugendliche an die Arbeit des Stadtrates heranzuführen und dauerhaft einzubinden, hat die SPD-Ratsfraktion einen Antrag zur Einrichtung eines Kinder- und Jugendforums eingebracht. Hintergrund ist das erfolgreiche Planspiel "Kommunalpolitik - Ohne Jugend ist kein Staat zu machen" der Friedrich-Ebert-Stiftung, an dem sich die Verwaltung und mehrere Kommunalpolitiker beteiligt haben.

"Das Potenzial politischen Interesses bei Jugendlichen muss genutzt und vor allem gefördert werden", unterstreicht Stadtrat Jens Kabisch die SPD-Initiative. Das Projekt habe gezeigt, dass sich Jugendliche für Kommunalpolitik interessieren. "Darauf wollen wir aufbauen", so Kabisch, der Mitglied im Kultur- und Sozialausschuss ist.

"Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, wie ein solches Kinder- und Jugendforum aussehen kann", erläutert der derzeit jüngste Stadtrat. Dieses solle im zweiten Quartal 2010 vorliegen. Konkrete Vorstellungen seien seitens der SPD vorhanden, sollen aber erst in den vorhandenen Gremien diskutiert werden. Eingebunden werden müssten zudem auch die Schkeuditzer Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen.

In vielen Kommunen gebe es sogenannte Jugendparlamente in unterschiedlichsten Formen. "Ein waschechter Jugendstadtrat ist für den Anfang sicher eine Nummer zu groß", so Kabisch. "Aber: Man weiß nie, was daraus wird", so Kabisch abschließend.

Weiterführende Informationen:

Antrag auf Einrichtung eines Kinder- und Jugendforums beim Stadtrat

Pressebericht der "Leipziger Volkszeitung" vom 15.12.2009