Gymnasium: Spatenstich darf nicht nur symbolisch sein
"Jetzt muss es endlich richtig los gehen!", fordern die Schkeuditzer SPD-Stadträte Dieter Schöne, Jens Kabisch und Kurt Arnhold im Vorfeld des Spatenstiches am Donnerstagmittag. Dieser soll den Baubeginn am Schkeuditzer Gymnasium in der Innenstadt markieren. "Der Spatenstich darf nicht nur ein symbolischer Akt bleiben", erklären die Drei unisono.
"Es ist viel Zeit ins Land gegangen – zu viel", bewertet der Fraktionsvorsitzende Dieter Schöne die Situation. "Der Unmut in der Bevölkerung, in der Lehrerschaft, den Eltern und Schülerinnen und Schüler wird größer und größer", weiß Jens Kabisch, der dem Kultur- und Sozialausschuss angehört. Daher bestehe, so die SPD-Fraktion, Gefahr, dass der Spatenstich nur vorgenommen wird, um die Volksseele zu beruhigen.
"Der Schulstandort Schkeuditz kann sich weitere Verzögerungen nicht leisten", stellt Schöne klar. "Mit dem Neubau im Zentrum und der Weiterentwicklung zum Schulcampus ist der Standort des Gymnasiums gesichert", so der Fraktionschef weiter.
