Stadtrat: Arnhold fordert Entlastung vom Durchgangsverkehr
SPD-Stadtrat Kurt Arnhold hat bei der Sitzung des Technischen Ausschusses eine Verkehrsentlastung des Innenstadtbereiches vor allem vom Durchgangsverkehr gefordert. Arnold nimmt damit Bezug auf die Gefährdung der Bürgerinnen und Bürger im Bereich Markt/südliche Friedrich-Ebert-Straße durch Fahrverkehr an den Markttagen.
"Zum wiederholten Male befasste sich der Ausschuss mit dieser Problematik, bis heute konnte die Stadtverwaltung keine Lösung herbeiführen", so Arnhold. Er habe daraufhin die Initiative ergriffen und einen Vorschlag unterbreitet. "Hauptaugenmerk ist die Entlastung vom Durchgangsverkehr, der vor allem an den Markttagen zum Problem wird", so der SPD-Stadtrat weiter. Arnhold wolle den sensiblen Bereich durch eine Umwidmung in eine Anliegerzone entlasten. Darin sollen, so Arnhold, auch die Ring- und die Schulstraße integriert werden. "Der problematische Durchgangsverkehr kann nach Westen über die Hallesche Straße und nach Osten über die Leipziger Straße geführt werden", erklärt der Kommunalpolitiker. "Dieser Vorschlag, der übrigens im Rahmen der Vorplanung zum Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße bis zur Umverlegung der B186 auch kommunales Gedankengut war, sollte nochmals ernsthaft von der Stadtverwaltung geprüft werden", fordert der gebürtige Schkeuditzer. Arnold sei sich sicher, dass sein Vorschlag konsensfähig ist: "Die Anliegen der Händler und Gewerbetreibenden sowie der derzeitigen und künftigen Anwohner im Innenstadtbereich werden hierbei aufgegriffen." Gleichzeitig würde die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu Fuß und per Rad vor allen im nördlichen Marktabschnitt/südliche Friedrich-Ebert-Straße nicht unerheblich verbessert.
