SPD unterstützt Enke: "Die besten Jahre für Schkeuditz"
Ortsverein und Fraktion der Schkeuditzer SPD unterstützen bei der anstehenden Oberbürgermeisterwahl Amtsinhaber Jörg Enke. Darauf haben sich beide Gremien auf einer gemeinsamen Sitzung einstimmig verständigt. Bereits 2003 habe die SPD Enke unterstützt. Bis heute habe er das ihm damals entgegen gebrachte Vertrauen rechtfertigt. So bezeichnet die Schkeuditzer SPD die erste Amtszeit Enkes als "die besten Jahre für Schkeuditz". Dazu erklären Lothar Eberhardt und Dieter Schöne:
In den letzten Jahren hat Schkeuditz mit seinen Ortsteilen eine sehr gute Entwicklung genommen. Maßgeblich hängt diese mit der Arbeit des amtierenden Oberbürgermeisters zusammen. Die Rettung der Schkeuditzer Wohnungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH (SWV) aus einer aussichtslosen, durch die damalige Geschäftsführung verursachten Lage ist hierfür das erste Beispiel.
Auch die Durchsetzung des zukunftsweisenden Schulkonzeptes gegen heftigste Widerstände, das den hohen Standard sowie Sanierungs- und Baumaßnahmen überhaupt erst ermöglicht hat, muss erwähnt werden.
Die Bebauung des Rathausplatzes hat Schkeuditz nach vielen Jahren wieder zu einem Zentrum verholfen, Fehler in der innerstädtischen Entwicklung wurden korrigiert. Wie sehr sich das innerstädtische Leben dadurch verändert hat, kann mittlerweile tagtäglich beobachtet werden.
Sehr wichtige Schritte waren aus unserer Sicht auch die Verabschiedung der Kultur- und der Sportförderrichtlinie. Die Arbeit der Vereine ist damit auf eine vernünftige Grundlage gestellt worden, sie sind Zentrum des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt.
Ebenso hat sich die Arbeit des Stadtrates verbessert: Die Stadträte werden insgesamt umfassender informiert und es wird "mehr Demokratie gewagt". Wichtige Entscheidungen konnten im großen Konsens der im Stadtrat vertretenen Fraktionen getroffen werden.
Wir sehen natürlich auch Schwachstellen, beispielsweise die verbesserungswürdige Öffentlichkeitsarbeit und das wenig Volkstümliche. Wir aber halten eine hervorragende Sacharbeit für entschieden wichtiger. Auf dem LVZ-Forum zur Oberbürgermeisterwahl konnten die beiden Herausforderer aus unserer Sicht keine realistischen Alternativen zur Verbesserung der Arbeit des Oberbürgermeisters anbieten.
Auch im angelaufenen Wahlkampf steht der Oberbürgermeister für eine auf die Sache orientierte Politik. Die Forderung eines seiner Mitbewerber nach einer Schwimmhalle, die übrigens geschlossen wurde, als CDU und FDP die Stadt regiert haben, wird diesem Prinzip nicht gerecht. Wohlweißlich wird verschwiegen, dass ein solches Projekt nicht finanzierbar ist, schon gar nicht in der Haushaltssituation, in der sich unsere Stadt aktuell befindet. Das zeigen auch die Probleme, die unsere Partnerstädte Bühl und Seelze mit ihren Schwimmbädern haben.
Weiterführende Information:
Internetseite von Oberbürgermeister Jörg Enke
Unterstützungserklärung des SPD-Ortsvereins und der SPD-Fraktion
