In Arzberg selber sei es hauptsächlich um den Erhalt des Grundschulstandortes gegangen. "Ziel ist es, eine Schulzweckvereinbarung mit der Stadt Torgau zu erreichen", so Wittig. Fritzsche wies in diesem Zusammenhang auf einen nordsächsischen Arbeitsauftrag an die Landtagsfraktion hin, der zum Inhalt habe, ein neues Schulgesetz zu erarbeiten, welches wohnortnahe Grundschulen insbesondere im ländlichen Raum nachhaltig sichere. Bei der Gesprächsrunde im Ostelbischen Mehrgenerationenhaus Arzberg habe der nordsächsische SPD-Kreisvorstand die Fortsetzung der Förderung für Mehrgenerationenhäuser, insbesondere solcher im ländlichen Raum, gefordert.
Zum Themenblock ärztliche Versorgung fasste Jens Kabisch, Fritzsches Stellvertreter, zusammen: "Das Problem der medizinischen Versorgung ist entschärft, aber noch lange nicht behoben". An der Einrichtung der KV- Praxis Triestewitz habe der sächsische KV-Vorstand bei einem Gespräch nach Aussage von Kabisch keinerlei Zweifel gelassen. "Jetzt, wo die Ärztin bereits da ist, hängt alles von der Bürokratie ab", echauffiert sich der SPD-Politiker. Die Praxis müsse zügig besetzt und durch eine weitere in Beilrode ergänzt werden.
