SPD: Tagesmütter ergänzen Betreuungsangebot optimal
Die Schkeuditzer SPD-Fraktion begrüßt die Entscheidung des Stadtrates, die acht Tagesmütter fortan besserzustellen. Ab 1. September würden die laufenden monatlichen Geldleistungen an Tagespflegepersonen für Sachaufwand und als Anerkennung ihrer Förderleistung schrittweise steigen, "bis das empfohlene Niveau des sächsischen Staatsministeriums für Soziales erreicht wird", erklärt Stadtrat Jens Kabisch. "Wir freuen uns, dass sich das gemeinsame Engagement der Tagesmütter und der Fraktion gelohnt hat", setzt Kabisch fort. Seit einem Jahr habe die SPD-Fraktion gemeinsam mit den hochengagierten Tagesmüttern für mehr Anerkennung gestritten – "schließlich ist die Tagespflege", so Kabisch, "mehr als ein Lückenfüller für temporär mangelndes städtisches Angebot". Tagesmütter hätten sich als eine begehrte Ergänzung im Betreuungskonzept der Stadt erwiesen, ohne dabei mit den städtischen Einrichtungen zu konkurrieren. Immer öfter müssten Tagesmütter Eltern von Kindern unter Drei vertrösten. Auch von außerhalb sei die Nachfrage groß.
Die Vorteile der Tagespflege sehe die SPD in der Betreuungsflexibilität. "Auf ein Mehr an geforderter Flexibilität in der Arbeitswelt muss man zwangsläufig mit mehr Flexibilität in den Betreuungsangeboten reagieren", erläutert der SPD-Stadtrat. Die Stadt sei mit Kindertagesstätten in freier Trägerschaft und den acht Tagesmüttern bestens aufgestellt, ist sich der stellvertretende SPD-Kreis-Chef sicher.
Mit dem Beschluss steige zwar die Anerkennung der Tagesmütter entsprechend deren Leistungsbereitschaft, zwei offene Fragen aber bleiben aus Sicht der SPD unbeantwortet: "Wenn die Tagesmütter auch Kinder betreuen dürfen, deren Eltern von außerhalb kommen, aber in Schkeuditz arbeiten und das Wochenende kein vertraglich festgelegtes Tabu mehr ist, sind wir zufrieden", schließt Kabisch ab.
Weiterführende Information:
Die Pressemitteilung vom 12. August 2010 als PDF
