Wiederwahl: Schkeuditzer SPD bestätigt Vorstand im Amt

18. Februar 2010

Lothar Eberhardt bleibt Vorsitzender der Schkeuditzer SPD. Eberhardt habe, wie das Gremium insgesamt, am Mittwochabend ein einstimmiges Votum erhalten. "Ich freue mich auf die kommenden zwei Jahre", sagt Eberhardt im Anschluss an seine Wiederwahl. Der Ortsverein habe sich in den letzten Jahren zu einer sehr aktiven und hochmotivierten Truppe entwickelt, zieht Eberhardt Bilanz. "Da macht es viel Spaß, der 'Chef' zu sein", gibt der (Un-)Ruheständler zu. "Gemeinsam mit der Stadtratsfraktion werden wir Probleme aufgreifen, Projekte anstoßen und sachorientiert debattieren – und das alles bürgernah", gibt der Sozialdemokrat die Richtung vor. Die 2009er Stadtratswahl, bei der die SPD gegen den Trend hinzugewinnen konnte, habe gezeigt, dass bürgernahe Politik Erfolg hat.

Ausdruck des bürgernahen Engagements sei beispielsweise die Veranstaltungsreihe "Schkeuditzer Bürgerdialoge". Deren fünf hat es bereits gegeben, "den sechsten bereiten wir gerade vor", schaut Lothar Eberhardt voraus. Die SPD werde ein Thema anbieten, dass für die Schkeuditz und die gesamte Region interessant sein werde – "und einen interessanten Gast dazu einladen", freut sich Eberhardt schon jetzt.

Neben dem Dölziger Lothar Eberhardt wird das Vorstandsteam durch Thomas Thierbach (stellvertretender Vorsitzender), Rosemarie Schöne (Finanzen), Werner Stolpmann (Organisation) und Jens Kabisch (Öffentlichkeitsarbeit) komplettiert.

Im weiteren Verlauf der Sitzung habe sich die SPD mit den aktuellen Kürzungsplänen der Staatsregierung im Jugendbereich beschäftigt. "Ich habe dieses Thema auf die Tagesordnung des Kultur- und Sozialausschusses setzen lassen", berichtet der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Jens Kabisch. Hier werde man die Auswirkungen der Kürzung auf Schkeuditz und eventuelle Ausgleichsmöglichkeiten erörtern. "Insgesamt wird die sächsische SPD dagegen Sturm laufen", ist sich Eberhardt sicher. Gefragt seien auch die regionalen Landtagsabgeordneten – mehrheitlich von der CDU. "Die dürfen den Blödsinn nicht beschließen", setzt Eberhardt fort. Die Kürzungspläne würden gegen die Lebenswirklichkeit in deren Wahlkreisen verstoßen.

Weiterführende Information:

Vorstandsseite "Wir über uns" auf der Homepage des Ortsvereins