Enke wiedergewählt: Ich bin stolz auf Schkeuditz!

09. Mai 2010

Oberbürgermeister Jörg Enke

Wahlergebnis der Wahl vom 09.05.2010

Eigentlich verlockt die geringe Wahlbeteiligung von 39 Prozent nicht dazu, auf irgendjemanden stolz zu sein. Es tröstet auch wenig, dass die Stadt schon schlimmere Negativrekorde aufgestellt hat. Die Wichtigkeit der Oberbürgermeisterwahl ist verkannt worden, den Parteien und auch den Kandidaten ist es nicht gelungen, für eine ausreichende Wahlmotivation zu sorgen. Dennoch bin ich - wegen des Ergebnisses - stolz auf meine Heimatstadt.

Bei drei Kandidaten ist die Wahrscheinlichkeit eines zweiten Wahlganges im Vorfeld mit über 50 Prozent beurteilt worden. Als dann aber die ersten Wahlbezirke ausgezählt und angezeigt worden sind, war eine klare Tendenz erkennbar. Letztlich setze sich Amtsinhaber Jörg Enke (Freie Wähler) dann doch deutlich und überraschend gegen seine Mitbewerber durch - 56,02 Prozent. Es war eine Wiederwahl nach Maß.

Schkeuditz honoriert damit die siebenjährige Amtszeit Enkes und nicht unbedingt den stillen, auf die Sache orientierten Wahlkampf des Oberbürgermeisters. Seinen Amtsbonus konnte er voll ausspielen. Schkeuditz hat - gemessen an der Leistungsbilanz, an Kompetenz und Erfahrung - den Richtigen, ja den Besten gewählt, den die Stadt hätte bekommen können. Nicht umsonst hat die SPD Enke mit der Botschaft "die besten Jahre für Schkeuditz" unterstützt. Sieben hervorragende Jahre hat die Stadt hinter sich, sieben weitere stehen ihr bevor. Projekte und Probleme, die der Wahlsieger gemeinsam mit dem Stadtrat realisieren muss und wird, gibt es noch zu Hauf.