Traumquote: 89 Prozent für Straßen der Nordgemeinden

20. Oktober 2010

ILE macht's möglich: Mit einer Förderung von 89 Prozent kann die Stadt Schkeuditz in ihren Nordgemeinden in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur investieren. Die Stadt hat unlängst die Zusage über Mittel aus dem Topf "Integrierte ländliche Entwicklung (ILE)" erhalten und kann Investitionsrückstände im Straßenbereich aufholen. In den letzten Jahren waren die Schwerpunkte andere, der Ausbau von Straßen war nicht prioritär.

Bei einer traumhaft hohen Förderung von 89 Prozent kommt der Fördermittelbescheid selbst dann nicht ungelegen, wenn sich die Stadt und deren Parlament in Folge der Haushaltssperre gerade in Mitten einer Haushaltsdebatte befinden, die am kommenden Donnerstag im Stadtrat ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen wird.

Für insgesamt fünf Straßenprojekte in den Ortsteilen Radefeld, Glesien, Wolteritz und Freiroda werden damit - einem Stadtratsbeschluss vorgreifend - 1.388.200 Euro in Straßen investiert. Davon muss die Stadt nur ein knappes Zehntel an Eigenmitteln aufbringen - das sind 153.700 Euro. Angesichts dieser Rechnungen ist die Sache klar: Die Förderungen auszuschlagen darf nicht in Frage kommen. Stadt und Stadtrat wären mit "der Socke bekloppt", sich knapp 1,2 Millionen Euro entgehen zu lassen. Ohne ILE würden die betreffenden Straßenzüge (die Landsberger Straße in Radefeld, die Kölsaer und Freistraße in Glesien, die Spielstraße in Wolteritz sowie die Hauptstraße in Freiroda) weder in 2011, noch in 2012 saniert werden können.