Jens Kabisch repräsentiert nordsächsische SPD in Berlin

21. September 2010

Am letzten September-Wochenende vertritt der stellvertretende Vorsitzende der nordsächsischen SPD, Jens Kabisch, seinen Kreisverband im politischen Berlin. Kabisch werde am 25. September am Festakt "20 Jahre Sozialdemokratie im vereinigten Deutschland" teilnehmen. Dabei wolle die Partei an die Vereinigung von SPD und SDP im September 1990 gedenken sowie "einen Blick nach vorne und über die Grenzen unseres Landes hinaus werfen", wie es in der Einladung heißt. Am Abend finde zudem das traditionelle Pressefest des "vorwärts", der Parteizeitung der deutschen Sozialdemokratie, statt, welches ebenfalls Bezug auf die, so Kabisch, "bedeutendste geschichtliche Wendung" nehme.

Tags darauf nehme Kabisch für Nordsachsens SPD am außerordentlichen Bundesparteitag teil. "Ein rein inhaltlicher Parteitag", wie Kabisch erklärt, "in dessen Mittelpunkt die programmatische Debatte steht". Auf dem Dresdner Parteitag im November 2009 habe Sigmar Gabriel gesagt, "dass wir jährlich Parteitage abhalten, und wenn wir nicht wählen, dann diskutieren wir über Politik und entscheiden sie." Das brauche die SPD auch in der Opposition. Im Mittelpunkte stehe vor allem das Thema Wirtschafts- , Finanz- und Steuerpolitik. Umrahmt werde die Veranstaltung durch Redebeiträge von Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück, Joachim Gauck sowie dem österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann.