Peer Steinbrück wird Leipziger Honorarprofessor
Der nordrhein-westfälische Bundestagsabgeordnete Peer Steinbrück (SPD) wird Professor. Am 9. Dezember 2011 tritt der Finanzminister der Großen Koalition eine Honorarprofessur für Öffentliche Finanzwirtschaft und internationale Finanzpolitik an. Eingebettet ist diese am Institut für Öffentliche Finanzen und Public Management der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, also dort, wo ich im Herbst 2010 mein Studium abgeschlossen habe.
Er war der Mann der Großen Koalition. Mit klarem Kurs und dem Ziel, in der wohl schwersten finanz- und weltwirtschaftlichen Krise Schaden von der Bundesrepublik abzuwenden, hat sich Peer Steinbrück als Bundesminister der Finanzen verdient gemacht. Heute ist der 1947 in Hamburg geborene Volkswirt einer der beliebtesten Politiker deutschlandweit und wird - aus meiner Sicht völlig zu Recht - als Kanzlerkandidat der SPD gehandelt - eine Karriereoption, die Steinbrücks norddeutscher Eitelkeit gefallen dürfte. In dieser Zeit gewinnt die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Leipzigs Steinbrück als Honorarprofessor für Öffentliche Finanzwirtschaft und internationale Finanzpolitik, also für einen Bereich, in dem er über theoretische wie auch praktische Expertise verfügt.
Zum Thema "Die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Europäischen Währungsunion" hält Prof. Peer Steinbrück die für einen neuen Professor traditionelle Antrittsvorlesung. Dazu lädt das Institut, an dem ich nach meinem Abschluss einiger Zeit gearbeitet habe, am 9. Dezember 2011 ein. Die Steinbrück-Vorlesung findet in Hörsaal 3 auf dem Campus Augustusplatz statt und beginnt 11.15 Uhr.
Weiterführende Information:
Einladung zur Antrittsvorlesung von Peer Steinbrück, Bundesminister a. D. [PDF, 69 kB]
