Führungswechsel: "Mit Blick auf die nordsächsische SPD mache ich mir keine Sorgen"
Die Kreisvorsitzende der SPD Nordsachsen Ursula Fritzsche sieht ihren Kreisverband gut aufgestellt. "Mit Blick auf die nordsächsische SPD mache ich mir keine Sorgen", sagt die seit 2010 amtierende Kreischefin aus Wermsdorf. Die SPD sei im Landkreis insgesamt ein Aktivposten, entfalte viel Engagement und habe sich als verlässliche, ernstzunehmende und sich kümmernde Kraft etabliert. Auch für anstehende und kommende Wahlen sei man in Nordsachsens SPD vorbereitet und gerüstet. "Das hat viel mit der Arbeit unserer Kreisvorsitzenden zu tun, wir haben ihr viel zu verdanken", bescheinigte ihr jüngst ihr Stellvertreter Jens Kabisch.
"Das Leben ist in Phasen eingeteilt, in gute und in schlechte. Ich habe mehr als drei Jahre einer guten Phase erlebt, habe den Kreisvorstand mit Leidenschaft geführt und bin ein Stück weit stolz auf das Erreichte", führte Fritzsche zum monatlichen Vorstandstreffen in Eilenburg aus. "Ursel hat uns mitgeteilt, dass sie ihre Aufgaben als Kreisvorsitzende als erfüllt ansieht und mit ihrem nun kommenden 65. Geburtstag kürzer treten möchte", teilte ihr Stellvertreter Jens Kabisch mit. "Ich habe zum 1. Juli die Funktion des Kreisvorsitzenden übernommen." "Wir haben Anerkennung vor ihrer Leistung und Respekt vor ihrer persönlichen Entscheidung", führt Kabisch, der in seiner Heimatstadt Schkeuditz auch Stadtrat ist, aus.
"Für mich beginnt jetzt eine neue Phase", sagte Fritzsche. "Ich werde weniger in Nordsachsen, dafür mehr im schönen Döllnitztal unterwegs sein. Ich bleibe hier Ortsvereinsvorsitzende", setzt sie fort. Der Schwerpunkt werde die unmittelbare Heimat und die Familie. Anstehende und kommende Wahlen unterstützt die resolute Unruheständlerin aus Wermsdorf heraus. "Im Vergleich hat die SPD im Wahlkreis Nordsachsen mit Heiko Wittig den besten Kandidaten", sagt sie selbstbewusst. Er sei seit über 20 Jahren engagiert und kenne Nordsachsen und seine Probleme aus dem Effeff. "Von den anderen Kandidaten hat niemand Kreistags- oder Gemeinderatserfahrungen", sagt sie klarstellend und lässt keinen Zweifel, dass sie an einen Wahlerfolg am 22. September glaubt.