Kulturhauptstadt Europas: Chemnitz und die Botschaft von Kultur & Frieden

Botschafter für Chemnitz 2025: Oberbürgermeister Sven Schulze und Jens Kabisch

Sven Schulze mit den Staatsministern Petra Köpping und Martin Dulig
Kultur wohnt etwas zutiefst Friedliches inne - ein Gewissheit, die in enorm unruhigen und aufrüttelnden Zeiten beruhigt, obwohl es eben diese Beruhigung nicht geben kann. Zu verstörend sind die Bilder aus der Ukraine, zu verstörend ist Leid von Abermillionen Ukrainerinnen und Ukrainern, zu ungewiss ist die Zukunft der Ukraine als souveräner Staat im Osten Europas. Zu ungewiss ist die Zukunft im Allgemeinen, was angesichts der aktuellen Bedrohungs- und Sicherheitslage nicht zu weit gegriffen scheint.
Schon die Pandemie hat Gewohntes in Frage gestellt. Auch - und gerade - der Krieg Russlands gegen die Ukraine stellt Gewohntes in Frage. Allen voran ein Menschenrecht: den Frieden. Kultur vermittelt. Die Pandemie hat gezeigt, dass Kultur Lebenselixier, dass Kultur "systemrelevant" ist. Chemnitz wird 2025 eine von zwei Kulturhauptstädten Europas - nach Berlin, Weimar und Essen. Für eine Stadt im Selbstzweifel zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen, für eine Stadt im Schatten zweier anderer Städte ein Gewinn. Ja, auch für eine Region. Ja, auch für Sachsen. "C the Unseen" - ein Motto, das Chemnitz in den Fokus rückt.
Die Botschaft von Kultur und Frieden wird verzahnt und in Vorbereitung auf 2025 hinausgetragen. Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas ist ein Projekt. Eines, für eine ganze Region. Eines, für ganz Sachsen. Chemnitz ist auch ein sozialdemokratisches Projekt. Zahlreiche Botschafter tragen dies nach draußen, auch Nordsachsens Beigeordneter Jens Kabisch.